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Oft werden K.O.-Tropfen und ähnliche Substanzen von Tätern in offen stehende Getränke gegeben. Das kann auf privaten Partys passieren, in Clubs oder auch in Kneipen und Restaurants. Manchmal werden sie auch unter Essen gemischt. Aber auch die eigene Wohnung kann zum Tatort werden.

K.O.-Tropfen sind in der Regel flüssig und farblos. Der leicht salzige und seifige Geschmack wird oft vom Eigengeschmack der Getränke, in die sie gegeben werden, überdeckt. Andere Substanzen gibt es als Pulver oder Kapseln, die sich ebenfalls in Getränken auflösen.

Oft werden K.O.-Tropfen auch eingesetzt, um die verwirrten Opfer zu berauben ("Beischlafraub").

Wer macht sowas? - Sexuelle Übergriffe unter K.O.-Tropfen

Die Täter können völlig fremde Männer sein. Sie können alleine oder in Gruppen aktiv sein. Aber auch flüchtige Bekannte, Freunde mit denen man unterwegs ist, oder Arbeitskollegen können zu Tätern werden.

Einige Frauen berichten, dass sie bei Internet-Dates oder Blind Dates mit K.O.-Tropfen außer Gefecht gesetzt und vergewaltigt wurden.

Ein paar einfache Verhaltensregeln können unter Umständen hilfreich sein und dich eventuell vor solchen Übergriffen schützen.

Aber es gibt keine Patentrezepte. Der Grund für diese Verbrechen ist niemals im Verhalten der Opfer zu suchen. Jeder Mensch hat das Recht auf Selbstbestimmung und auf Schutz wenn er/sie Opfer geworden ist.

Wenn’s passiert ist – ob dir selbst oder jemandem, dem du hilfst – muss schnell gehandelt werden. Es besteht Lebensgefahr! Den Notarzt (112) rufen und weitere 7 Soforttipps findest du hier.