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K.O.-Tropfen sind nicht nur ein Thema, das Mädchen oder Frauen angeht, auch Männer können Opfer von K.O.-Tropfen werden. Männer werden oft betäubt, damit man sie anschließend ausrauben kann. Aber auch bei Männern kann es zu Vergewaltigungen kommen.

K.O.-Tropfen in der Schwulenszene

Vor allem Schwulenprojekte berichten, dass sich Raubüberfälle und Vergewaltigungen unter Einsatz von K.O.-Tropfen häufen. Was als netter Flirt startet, kann mit einem Filmriss und dem Diebstahl von Geld und Wertgegenständen enden, teilweise auch mit Vergewaltigung. Manchmal sind es auch Stricher, die ihren Freiern unbemerkt K.O.-Tropfen oder andere Drogen ins Getränk mischen, um sie dann auszurauben. Hinterher können sich die Opfer an nichts mehr erinnern. Aus Scham oder aus Schuldgefühl heraus gehen sie nicht zur Polizei.

Lebensgefährlich werden K.O.-Tropfen für Menschen, die Medikamente gegen HIV einnehmen: Schon bei geringer Dosis verstärkt sich die Wirkung der K.O.-Tropfen um ein Vielfaches. Bewusstlosigkeit und lebensbedrohlicher Atemstillstand können dann die Folge sein.

Hilfe und Beratung für Männer

Die meisten Beratungsangebote für Opfer von K.O.-Tropfen wenden sich an Frauen und Mädchen. Hier finden Männer Hilfe und Unterstützung:


Maneo - Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin: www.maneo.de

 

Opferhilfe Berlin - Hilfe für Opfer von Straftaten in Berlin: www.opferhilfe-berlin.de

 


Beratung für Männer in Krisensituationen gibt es zum Beispiel pro familia Berlin oder dem Familienplanungszentrum Balance.

Wenn’s passiert ist – ob dir selbst oder jemandem, dem du hilfst – muss schnell gehandelt werden. Es besteht Lebensgefahr! Den Notarzt (112) rufen und weitere 7 Soforttipps findest du hier.