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Anika, Touristin aus Dänemark

Anika kommt aus Dänemark und verbringt häufig ihre Wochenenden in Berlin. Sie wohnt dann bei Freunden. Ihr Deutsch ist nicht so besonders gut, sie spricht deshalb lieber Englisch.

Ein Abend in einer Bar

An diesem Abend trifft sie sich mit einem Freund in einer Bar in Mitte. Sie trinken gemeinsam Cocktails, sitzen an der Theke. Er geht auf die Tanzfläche und kommt nach etwa 30 Minuten wieder. Anika ist verschwunden. Er ist verwundert, wartet, sucht sie vergeblich und findet später ihre Handtasche unter der Theke. Er fragt den Barmann nach Anika, dieser glaubt sie sei mit einem anderen Gast gegangen.

 

Angeblich betrunken - Ausnüchterungszelle

Gegen 4 Uhr morgens wird Anika von der Polizei in Pankow gefunden - etwa sechs Kilometer von der Bar in Mitte entfernt, durchnässt, schmutzig und von Kratzern übersät. Die Beamten halten Anika für betrunken und bringen sie in eine Ausnüchterungszelle. Sie bekommt nicht die Möglichkeit, mit einer Ärztin zu sprechen. Auf Deutsch kann sie nicht erklären, was passiert ist. Eine Übersetzung wird nicht angeboten. Nach mehreren Stunden wird sie entlassen.

Verzicht auf eine Anzeige

Sie hat Angst, bei einer Anzeige nicht glaubwürdig zu sein, daher verzichtet sie auf erneuten Kontakt mit der Polizei. Eigentlich ist sie eine sehr zuverlässige Person. Niemals würde sie mit einer Kneipenbekanntschaft einfach so weggehen...

Wenn’s passiert ist – ob dir selbst oder jemandem, dem du hilfst – muss schnell gehandelt werden. Es besteht Lebensgefahr! Den Notarzt (112) rufen und weitere 7 Soforttipps findest du hier.